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Wir über uns

Der steuerbegünstigte gemeinnützige Verein „Indienhilfe e. V.“ mit Sitz in Kelkheim (Taunus) wurde am 10. Februar 1989 von 16 Mitgliedern gegründet und am 9.11.1989 in das beim Amtsgericht Königstein (Taunus) geführte Vereinsregister unter der Nr. 778 eingetragen. Die Satzung datiert vom 3. April 2001.

Der Verein wird steuerlich geführt beim Finanzamt Hofheim am Taunus unter der St-Nr. 046 250 76949. Gemäß Freistellungsbescheid vom 21.07.2015 für die Kalenderjahre 2012 bis 2014 ist der Verein von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit, weil er ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient. Die Zuwendungen werden zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit im Sinne von § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 15 AO verwendet. Der Verein ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

Alle Verwaltungsarbeiten werden ehrenamtlich ausgeführt, so dass die Verwaltungskosten sehr gering sind. Sie betrugen bisher fast immer unter 1 - 2 Prozent. Der Verein erstellt jedes Jahr eine Jahresrechnung (Vermögensrechnung und Einnahmen-/Ausgabenrechnung), die von einem Wirtschaftsprüfer/Steuerberater geprüft wird. Die dem Verein zugehenden Spendengelder werden über die Jesuitenmission in Nürnberg an die Partner in Indien überwiesen.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ärmsten der Armen in Indien zu helfen, ihre zerstörten Dörfer wieder aufzubauen, denn Orkane und Überschwemmungen vernichten in Indien immer wieder Häuser und ganze Dörfer. Und immer trifft es die Hütten der Armen am härtesten.

VR0 – Village Reconstruction Organisation

Der Indienhilfe e. V. hat ca. 80 Mitglieder und 600 Förderer und sein jährliches Spenden-aufkommen beläuft sich auf ca. 175.000,00 € pro Jahr. - Von den bisher gespendeten ca. 4 Mio € konnten insgesamt 43 Dörfer, mehrere Schulen, viele Kindergärten und diverse Zentren (für Dorfhelferinnen, Lehrer, Bauhandwerker, Jugendliche, Senioren und Kultur) finanziell unterstützt werden. Damit hat der Verein dazu beigetragen, eine ganze Region in Indien zu verändern. Es ist die Region östlich von Hyderabad bis zum Nagarjuna-Stausee. Der Bau dieses Stausees war vor ca. 80 Jahren der Grund für die Vertreibung der Lambadi-Ureinwohner. Sie wurden damals im unwirtlichen Hinterland angesiedelt; ihre Dörfer liegen oft weitab von der Hauptstraße und waren bisher nur schwer zu erreichen – was den Dorfbau oft ganz erheblich verzögerte.

Im Finanzjahr 2009/2010 hat der Verein u. a. die Kosten für den Bau des Dorfes Kotapahad im Nalgonda District (Andhra Pradesh) mit insgesamt 50.000 € übernommen, in dem 36 Familien ab dem Frühjahr 2010 eine feste Bleibe haben werden. Die Kosten für den Bau eines Hauses für eine Familie (mit 4 – 6 Personen) belaufen sich auf rd. 1.500,00 Euro.

Nachdem bereits eine ganze Reihe von Dörfern gebaut worden war, kam als zusätzlicher Schwerpunkt unserer Bemühungen der Ausbau der Infrastruktur der Dörfer hinzu. Alle Dörfer sollten möglichst einen Kindergarten / eine Vorschule erhalten. Deren Betreuerinnen werden im Ausbildungszentrum von Rajulaloja geschult, wo sie nicht nur lernen, mit Kindern umzugehen, sondern auch mit den Frauen im Dorf, denen sie am Abend Lesen und Schreiben beibringen und die sie in Sachen Hygiene und Gesundheitsvorsorge schulen.

Zu mehreren Dörfern wurde in der Vergangenheit jeweils eine Schule errichtet, die Schulen werden allerdings mehr und mehr durch staatliche Schulen ersetzt, so dass die Baulichkeiten seitdem häufig als „Hostels“ von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden.

Mehrere Krankenstationen, denen außerdem Lepra-Einrichtungen angeschlossen sind, gewährleisten in der Region eine gute medizinische Versorgung. - Besonders erwäh¬nenswert ist das Altendorf (Sunset Village), in dem überwiegend ältere Mitmenschen leben. die ihre Erfahrungen der jungen Generation weitergeben sollen. Ferner werden in einem speziellen Zentrum Jugendliche zu Handwerkern ausgebildet.

Neben dem Bau neuer Dörfer sorgen wir selbstverständlich auch für die Erhaltung der sonstigen „Programme und Zentren“, was einen ständig wachsenden Anteil unseres Spendenaufkommens benötigt.

Poona

Nicht unerwähnt bleiben sollen unsere Hilfsaktionen in der Region Poona, wo wir die Initiativen von Prof. Dr. Francis D'Sa und seiner Helfer/innen unterstützen. Beeindruckend die Arbeiten von Sr. Lucy in MAHER mit verstoßenen Frauen und ihren Kindern, von Sr. Rosalia mit ihrem Projekt ISHWARI für junge Frauen, die bei ihr in die Lehre gehen, von Sr. Mary Therese und Sr. Livi, die sich in ihren Schulen vor allem um die Kinder der Dalits, der "Unberührbaren", kümmern, und der Einsatz von TDSS für "Führungskräfte auf dem Lande" - um nur das Wichtigste zu nennen.

WARLI

Ein dritter Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Unterstützung des bewundernswerten Volksstammes der Warlis im Norden von Bombay. Die Warlis sind ein Ureiwohnerstamm, der eine mehr als 3000 Jahre alte Malkunst wieder aufleben ließ. Wir haben dort ein Internat gebaut und unterstützen Initiativen von Selbsthilfegruppen.

Bei mehreren Gelegenheiten haben wir bereits die Bilder der Warlis ausgestellt und zum Kauf angeboten.

Mitglieder des Vorstands und des Vereins fahren von Zeit zu Zeit nach Indien, um die Projekte zu besuchen und sich nach dem Verbleib der Spendengelder zu informieren. Im Jahr 2000 und 2003 waren jeweils größere Gruppen dort; für Februar / März 2010 ist eine weitere Reise geplant.